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Was sind Mykorrhizen und wie helfen sie den Pflanzen?

Als Mykorrhiza bezeichnet man eine Symbiose von Pilzen und Pflanzen, bei der der Mykorrhizapilz das Feinwurzelsystem der Pflanze besiedelt. Dadurch erweitert sich die effektive Wurzelfläche und die Pflanze wird besser mit Wasser und Nährstoffen versorgt.

Was bewirken Mykorrhizen?

Mykorrhizapilze erhöhen in Symbiose mit der Pflanze nicht nur die Aufnahmefläche und Aufnahmekapazität der Pflanze für Wasser und frei verfügbarer Nährstoffe, sie liefern auch selbst Nährstoffe wie Phosphat und Nitrat. Zudem sind sie in der Lage, im Boden gebundene Minerale/Nährstoffe zu lösen und für die Pflanze verfügbar zu machen. Durch die verbesserte Nährstoffversorgung sind die Pflanzen auch besser gegen abiotischen und biotischen Stress geschützt

Rund 90 % aller Landpflanzen sind für ein optimales Pflanzenwachstum auf Mykorrhizapilze angewiesen. Aber auch für die Mykorrhizapilze bietet diese Art der Vergesellschaftung erhebliche Vorteile, da sie im Austausch lebenswichtige Kohlenhydrate aus der pflanzlichen Photosynthese bekommen, welche sie nicht selbst produzieren können.

Was ist abiotischer und biotischer Stress?

Pflanzen sind vielfältigen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Stressfaktoren sind Umweltparameter, die bei Pflanzen zu einer Beeinträchtigung der Vermehrungsfähigkeit, der Fruchtbildung und des Wachstums führen. Eine gestresste Pflanze wird ihr Ertragspotential nicht ausschöpfen. Qualitätsminderung und Ertragsverluste sind oft die Folge. 

Abiotischer Stress 

Abiotischer Stress entsteht durch unbelebte Umwelteinflüsse (griechisch; abios = ohne Leben). Abiotische Stressfaktoren sind zum Beispiel Frost, Hitze, Trockenheit, Nährstoffmangel, Bodenversalzung sowie ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert des Bodens. 

Biotischer Stress

Biotischer Stress wird durch Lebewesen verursacht oder beeinflusst (griechisch; bios = Leben). Alle Einflüsse der belebten Umwelt können sich negativ auf die Pflanzengesundheit und das Wachstum auswirken. Zu den biotischen Stressfaktoren zählen u.a. der Befall durch pathogene Viren und Pilze, Parasiten und Insekten. 

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