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Soziale Verantwortung - In Burkina Faso fließt Wasser

Im Dezember 2022 haben wir gemeinsam mit der Caritas Tirol ein neues Dreijahresprogramm gestartet. Ein neuer Brunnen wird ein Dorf in Burkina Faso mit Wasser versorgen, eine größere Fläche wird bewässert und bepflanzt.

Neben der Versorgung mit Trinkwasser stehen im Rahmen eines Brunnenbaus auch Schulungen zu Hygiene und Krankheitsvorsorge sowie der Anbau von Obst und Gemüse im Fokus. Es werden Gemüsefelder angelegt und Obstbäume gepflanzt. Landwirtschaftliche Experten unterstützen bei der Erzeugung von Dünger und biologischer Schädlingsbekämpfung. Durch ein Brunnenbauprojekt erhalten die Dorfbewohner nicht nur Zugang zu sauberem Trinkwasser, sondern erlangen die Möglichkeit sich abwechslungsreicher und besser zu ernähren und durch den Verkauf von Obst und Gemüse ein kleines Zusatzeinkommen zu sichern.

Wasser in Kaya - ein kostbares, fruchtbares Wunder

Kaya, in der Region Centre-Nord in Burkina Faso, liegt am Rande der Sahelzone Westafrikas. Die Menschen dort leben von der Landwirtschaft und Viehzucht, doch der fortschreitende Klimawandel erschwert ihnen das Leben. Ausbleibende Regenfälle, ein sinkender Grundwasserspiegel und degradierte Böden tragen dazu bei, dass die Ernten nicht mehr reichhaltig ausfallen. Es fehlt bei der Essenszubereitung an wichtigen Lebensmitteln. Viele Familien, insbesondere die Kinder, leiden an Hunger.

Doch die Frauen in der Region Kaya stellen sich dem Klimawandel. Sie wollen die Ernährungssituation ihrer Familien verbessern und organisieren sich in Gruppen. Ihr Ziel ist es, Wissen über den Anbau von Gemüse und die Zucht von Schafen und Ziegen zu sammeln.

Sie möchten nachhaltige Methoden der landwirtschaftlichen Bodennutzung erlernen, sowie funktionales Werkzeug einsetzen, um trotz der erschwerten Klimabedingungen ausreichend Lebensmittel zu produzieren. Hierfür nehmen die Frauen an Schulungen teil, um mehr über die ressourcenschonende Bodenbewirtschaftung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit zu erfahren. Außerdem erlernen sie so, wie sie ihre eigenen Erzeugnisse weiterverarbeiten und konservieren können.

Im Zeitraffer: Wie ein Brunnen entsteht

  • Ein Dorf meldet den Bedarf an einem Brunnen an

  • Sozio-ökonomische Untersuchung und Bedarfsprüfung

  • Enge Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung

  • Geophysikalische Studie zur Machbarkeit und Standortbestimmung des Brunnens

  • Abklärung der wichtigsten Auswahlkriterien (u.a. Übereinstimmung mit der Armutsminderungsstrategie der Regierung, Motivation und Engagement der Antragsteller)

  • Vertrag über die Eigenleistung der Dorfbevölkerung (beispielsweise Mitarbeit beim Bau, Verköstigung der Brunnenbauer, Bereitstellen von Baumaterialien, finanzielle Beteiligung)

  • Entwurf und Bau des Brunnens durch lokale Partner

  • Bildung eines Brunnenkomitees und Schulungen in Hygiene

Wir freuen uns mit der Caritas Tirol auf das gute Gelingen des neuen Hilfsprojektes.

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