Historische Dürre: Biostimulanzien können einen wesentlichen Beitrag zur Klimaanpassung in der Landwirtschaft leisten
Die österreichische Landwirtschaft erlebt 2026 eine historische Dürre. Die Österreichische Hagelversicherung beziffert die bisherigen Schäden allein durch Trockenheit auf rund eine Milliarde Euro. Das gesamte Bundesgebiet und nahezu alle Kulturen sind betroffen. Das erste Halbjahr 2026 war österreichweit das zweittrockenste seit Beginn der Messungen, in mehreren Bundesländern sogar das trockenste überhaupt.
Für Hechenbichler-Geschäftsführer Dr. Hanspeter Hueter ist klar, dass sich die Landwirtschaft dauerhaft auf veränderte Produktionsbedingungen einstellen muss. „Aktuell zeigt sich fast jeden Tag aufs Neue, welche Dimension die klimatischen Veränderungen inzwischen erreicht haben. Trockenheit und Hitze sind längst keine Ausnahme mehr, sondern bedrohliche Realität. Umso entscheidender ist die Frage, wie wir Pflanzen und Böden langfristig widerstandsfähiger machen können. Biostimulanzien können ein wesentlicher Teil dieser Antwort sein.“
Biostimulanzien unterstützen natürliche Prozesse in Pflanzen und Böden. Damit können sie die Widerstandsfähigkeit gegenüber abiotischem Stress erhöhen, die Nährstoff- sowie die Wassernutzung effizienter machen und dazu beitragen, den Ertrag und die Qualität unter schwierigen Wachstumsbedingungen zu stabilisieren. Für Hueter sind sie deshalb keine „Notfallmedizin“, sondern ein “strategischer Baustein für eine resilientere Landwirtschaft der Zukunft”.
Biostimulanzien stärker in der Förderlandschaft berücksichtigen
Aus Sicht Hueters sollte sich diese Bedeutung künftig auch stärker in der agrarpolitischen Förderlandschaft widerspiegeln. „Wenn öffentliche Programme darauf abzielen, Landwirtschaft klimaresilienter, ressourceneffizienter und langfristig produktiv zu halten, sollten auch Biostimulanzien als präventiver Baustein stärker berücksichtigt werden“, so Hueter. Sie können dazu beitragen, Stressfolgen für Pflanzen zu reduzieren und Wasser sowie Nährstoffe effizienter zu nutzen. Damit unterstützen sie nicht nur einzelne Betriebe bei der Anpassung an neue klimatische Bedingungen, sondern zahlen auch auf ein übergeordnetes europäisches Ziel ein: die landwirtschaftliche Produktion unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen zu stabilisieren und damit die Versorgungssicherheit langfristig abzusichern.
Internationale Erfahrung mit Klimastress
Hechenbichler hat fast 80 Jahre Erfahrung beim Einsatz von Biostimulanzien und vertreibt unter der Marke AMALGEROL Biostimulanzien in mehr als 40 Ländern. Viele dieser Märkte sind bereits seit Jahren mit hohen Temperaturen, Wassermangel und ausgeprägten Trockenperioden konfrontiert. “Gerade dort sehen wir große Effekte und nachhaltige Verbesserungen”, ergänzt Hueter. “Unsere AMALGEROL-Produkte setzen an unterschiedlichen natürlichen Prozessen an – unter anderem an Wurzelentwicklung, Bodenaktivität und pflanzlichen Stressreaktionen. Versuchsergebnisse zeigen das Potenzial: In einem Winterweizen-Feldversuch im Trockenjahr 2018 wurde nach einmaliger Anwendung ein Ertragsplus von fünf Prozent dokumentiert. In einem biologisch bewirtschafteten österreichischen Weingarten lag die Ertragssteigerung bei Zweigelt bei rund zehn Prozent. Weitere Praxisversuche mit Gemüse- und Sonderkulturen zeigen stabilisierende Effekte unter Trockenstress.”
Hueter abschließend: „Über Jahrzehnte stand vor allem die Maximierung des Ertrags im Mittelpunkt. Unter zunehmend volatilen klimatischen Bedingungen müssen wir Ertrag, Ressourceneffizienz und Widerstandsfähigkeit stärker gemeinsam denken. Für uns bei Hechenbichler ist klar: die aktuelle Dürre ist Ausdruck der fundamental veränderten Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft. Wir werden Wetterextreme nicht verhindern können. Aber wir können in der Landwirtschaft Werkzeuge nutzen, um besser damit umzugehen. Biostimulanzien sind kein Allheilmittel, aber ein wichtiger Baustein für ein professionelles Risikomanagement.“
Über Biostimulanzien:
Biostimulanzien sind innovative Präparate, die das natürliche Wachstum von Pflanzen fördern, ihre Widerstandskraft gegenüber Stressfaktoren wie Trockenheit oder Hitze erhöhen und die Nährstoffeffizienz verbessern. Anders als Dünger oder Pflanzenschutzmittel wirken Biostimulanzien nicht direkt auf Boden oder Schädlinge, sondern aktivieren biologische Prozesse in der Pflanze und im Boden. Sie gelten daher als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige, ressourcenschonende und zugleich produktive Landwirtschaft – und sind ein Wachstumsmarkt mit großer Zukunft.
Über Hechenbichler:
Hechenbichler zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich der Biostimulanzien und gestaltet die Landwirtschaft der Zukunft aktiv mit. Seit über 75 Jahren entwickelt das Tiroler Unternehmen Produkte zur Bodenverbesserung, Pflanzenstärkung und Tiergesundheit – erprobt in mehr als 40 Ländern weltweit. Die Produktion erfolgt in der EU nach höchsten Qualitäts- und Umweltstandards. Kund:innen schätzen die Effizienz der Produkte ebenso wie die fachliche Unterstützung und den persönlichen Service.
Über AMALGEROL:
AMALGEROL ist das Flagship-Biostimulanz von Hechenbichler – seit Jahrzehnten erprobt, optimiert und kontinuierlich weiterentwickelt. Als EU-zertifiziertes Biostimulans steht AMALGEROL für natürliche Wirksamkeit, Verlässlichkeit und Fortschritt. Die Erfahrung und das Know-How aus AMALGEROL bilden den Grundstein für neue Produktserien und Einsatzbereiche, an denen Hechenbichler aktiv forscht. Damit wird die Erfolgsgeschichte des Produkts konsequent fortgeführt: Biostims. Our path forward.
Mehr Informationen:
hechenbichler.com
Pressekontakt
Marco Neher, M.A., MBA
+43 664 9982134
marco.neher@hechenbichler.com